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Maschinenbau Studium

Trotz der Tatsache, dass Deutschland weiterhin Exportweltmeister ist, fehlt es in unserem Land an qualifizierten Fachkräften. Die Bundesregierung hat daher die sogenannte Exzellenzinitiative ins Leben gerufen, um in die Hochschulstandorte der Bundesrepublik zu investieren. Damit erhofft sie sich den Fachkräftemangel, der nach Schätzung der Industrie 20 Milliarden Euro kostet, zu beheben.
Gerade deshalb macht es sich bezahlt, ein Maschinenbaustudium zu beginnen. Noch nie waren die Aussichten auf einen sicheren – und gut bezahlten – Arbeitsplatz so gut wie heute. Die Universitäten im Land des Automobils werden in den kommenden Jahren mit hervorragendem Lehrpersonal und überdurchschnittlichen Forschungsgeldern ausgestattet sein.

Maschinenbau kann an Fachhochschulen und Universitäten studiert werden. Im Zuge des Bologna-Prozesses mit der europäischen Angleichung der Studienabschlüsse laufen die Diplomstudiengänge jedoch aus. Daher wird künftig an fast allen Hochschulen ein 3 Jahre andauernder Bachelor angeboten, in dem der Maschinenbaustudent die Grundlagen der Konstruktion, Inbetriebnahme oder Umrüstung von Maschinen und Anlagen erlernt. In den Forschungsbereichen pflegen die Hochschulen eine enge Kooperation mit der Industrie, sodass der Student schon früh Kontakte zu seinem zukünftigen Arbeitgeber knüpfen kann.

Im Bachelor-Studium widmet sich der Studierende einem breiten Feld an Aufgabenbereichen, von der Mathematik über physikalische Gesetze bis hin zur modernen Datenverarbeitung. Das interdisziplinäre Fach vermittelt neben theoretischen Kenntnissen wie der Mess- und Regulationstechnik auch praktische Fähigkeiten wie der Entwicklung neuer Brennstoffmotoren.

Im zweijährigen Master-Studiengang hat der Studierende die Möglichkeit, sein Wissen zu vertiefen und sich in einem bestimmten Teilgebiet des Faches zu spezialisieren. So kann man beispielsweise einen Master in Luft- und Raumfahrttechnik oder Umweltverfahrenstechnik auf den Maschinenbau-Bachelor draufsatteln.

Die Arbeitslosenquote von Diplom-Maschinenbauern bzw. Maschinenbauern mit abgeschlossenem Master-Studium liegt im ersten Jahr bei gerade einmal 5 %. Zum Vergleich: Bei Sozialwissenschaftlern stehen am Anfang knapp die Hälfte der Absolventen auf der Straße.
Häufig kommen Maschinenbauer bei Automobilherstellern oder Automobilzulieferern wie Bosch oder Mahle unter. Auch die moderne Medizintechnik eröffnet den Absolventen attraktive Tätigkeitsfelder. Daneben finden Maschinenbauer mehr und mehr in der öffentlichen Verwaltung oder an Hochschulen, wo sie an der Foschung und Entwicklung mitarbeiten, einen Arbeitsplatz.




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