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Informatik Studium

Deutschland wird derzeit von einer Knappheit an Fachkräften gebeutelt. Vor allem in den technischen Berufsfeldern wird der Nachwuchs knapp. Die Nachfrage nach erfahrenen Mitarbeitern in der EDV-Branche ist höher als seit Jahren. Eine sehr gute Möglichkeit, um in dieser Branche durchzustarten stellt das Informatik Studium dar. Dieser Strudiengang wird an Fachhochschulen und Universitäten angeboten. An Berufsakademien können darüber hinaus verschiedenste Abwandlungen des Faches studiert werden. Dazu zählt zum Beispiel die Wirtschaftsinformatik, die Medieninformatik und die technische Informatik. Das grundständige Informatik Studium an einer Universität oder Fachhochschule kann derzeit als Bachelor-Studium begangen werden, welches später mit einer Vertiefung im Master seine Fortsetzung findet.

Die Regelstudienzeit beträgt für den Bachelor Informatik 3 Jahre. In dieser Zeit wird der Student mit den Grundlagen der Informatik vertraut gemacht. Dazu gehört an erster Stelle eine solide mathematische Grundlage. Der Student der Informatik muss sich mit den gängigen mathematischen Verfahren auskennen. Analysis spielt dabei eine tragende Rolle. In den ersten Semestern wird der Unterschied zu einem reinen Mathematik Studium kaum sichtbar. Meistens sind die Professoren auch in der mathematischen Fakultät beschäftigt. Je nach Hochschule, an der Informatik angeboten wird, spielt das Programmieren eine unterschiedlich wichtige Rolle. An Fachhochschulen wird der Student schon eher in diese Richtung praktisch ausgebildet. Vom ersten Semester an gibt es Programmierkurse und entsprechende Seminare. Ob dabei moderne Sprachen, wie C und Java gelehrt werden, oder der Student sich mit dem Klassiker Assembler herumschlagen muss, hängt vom Lehrplan des jeweiligen Instituts ab.

Das wichtigste, was bei einem Informatik Studium gelehrt wird ist die Logik. Dabei unterscheidet sich die mathematische Logik von dem Äquivalent, dass in der Philosophie gelehrt wird. Der Student der Informatik muss mathematisch-logische Abläufe verstehen und im Voraus konstruieren können. Die Grundlage dafür wird im Bachelor-Studium gelegt. Die Qualifizierung in eine fachliche Richtung erfolgt im Master-Studium. Dabei kann der Student entscheiden, ob es ihn eher in die Anwendungsentwicklung, oder die Systemintegration zieht. Auch die Arbeit mit künstlicher Intelligenz kann als Masterfach begangen werden.

Das Informatik Studium qualifiziert die Absolventen als hochwertige Fachkräfte für die IT-Branche. In der Regel werden Informatiker in den entsprechenden Abteilungen großer Unternehmen eingesetzt, wo sie als Programmierer oder Projektmanager arbeiten. Auch der Aufbau und die Administration von Netzwerksystemen fällt in ihren Aufgabenbereich. Absolventen dieses Studiums sind geeignete Führungskräfte in den EDV-Abteilungen oder in spezialisierten IT-Unternehmen.




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