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Wer heutzutage Architektur studieren will, hat eine große Auswahl.
Der Studiengang wird an Universitäten, Fachhochschulen und Kunsthochschulen angeboten; je nach gewünschtem Studienschwerpunkt bietet jede dieser Hochschularten ihre Vorteile.
Dabei legen Fachhochschulen bekanntermaßen einen großen Wert auf einen hohen praktischen Studienanteil, Kunsthochschulen auf den gestalterischen Teil.

Einige Hochschulen bieten noch das Auslaufmodell Diplom Ingenieur an, die meisten anderen Universitäten sind bereits auf das Bachelor und Masterprogramm umgestiegen.
Bis 2009 sollten sich allerdings alle Hochschulen auf das gängige Bachelor- und Mastersystem umgestellt haben.

Das Architekturstudium besteht an den meisten deutschen Hochschulen aus einem 3-jährigen Bachelorstudiengang mit konsekutivem 2-jährigem Masterstudiengang, auf das normalerweise ein 2-jähriges Berufspraktikum folgt, um als Architekt eingetragen zu werden. Andere Hochschulen verbinden ein 4-jähriges Bachelorstudium mit einem 2-jährigen Praktikum, was, erfolgreich abgeschlossen, ebenfalls zu einer Eintragung in die Architektenliste führt. Grundlegend ist zu sagen, dass die Studiendauer von Hochschule zu Hochschule differiert.

Viele Hochschulen fordern Eignungstests, um die künstlerische Eignung festzustellen. Zudem wird von einem zukünftigen Architekturstudenten ein hohes Maß an Eigenverantwortung und Organisationstalent verlangt. Ein sechswöchiges bis sechsmonatiges Berufspraktikum in einem Planungsbüro oder auf einer Baustelle sollte schon vor Beginn der Studienzeit abgeleistet worden sein.

Das Architekturstudium setzt Kreativität und räumliches Denken voraus und vermittelt Kenntnisse und Fähigkeiten in den Gebieten Entwurf, Planung und Ausführung von Wohn- und Industriegebäuden und öffentlichen Einrichtungen. Damit Verknüpft sind sowohl technische, naturwissenschaftliche als auch kulturelle Grundlagen. In letzter Zeit wird zudem mehr Wert auf Umwelt, Nachhaltigkeit und Bauökonomie gelegt, auch Instandsetzung und Denkmalschutz gewinnen an Einfluss.

Sind das Architekturstudium und die Berufspraktika erfolgreich absolviert, beginnt der Einstieg in das Berufsleben. Obwohl die Arbeitslosenquote unter den Architekten in Deutschland gestiegen ist, haben besonders ausländische Märkte noch einen hohen Bedarf an gut ausgebildeten Architekten, deswegen empfiehlt es sich, sich bereits während des Architekturstudiums eine Fremdsprache anzueignen, doch auch im Inland nimmt die Zahl der internationalen Bauprojekte stetig zu. In Deutschland steigen die Berufschancen, wenn Sie sich in ein Architekturbüro eingliedern, das Einkommen richtet sich nach Berufserfahrung und Art der Ausbildung.

Als gelernter Architekt arbeitet man selten allein, sondern meist mit einem erfahrenen Team aus Bauingenieuren zusammen. Häufiger als die Umsetzung eigener Ideen sind der Entwurf und die Konstruktion für Bauherren mit strengen Vorgaben. Auch die Beaufsichtigung der Ausführung vor Ort ist ein Teil des Berufsbildes.

Ein Architekt muss sich immer auch mit der ganzheitlichen Betrachtung des geplanten Objekts auseinandersetzen. Dazu gehören teilweise auch die Gestaltung der Zufahrtswege, Gartengestaltung und eben auch die Auswahl bestimmter Möbel, die entsprechend der beabsichtigten Szenerie und Atmosphäre passend zum avisierten Objekt eingebunden werden.




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